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ALKU GmbH
Kabel und Metalle

Hans-Böckler-Straße 6
93142 Maxhütte-Haidhof

Phone: +49 9471 / 60194-0
Fax: +49 9471 / 60194-20
Email: info@alku-gmbh.de

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07:30 - 12:00 Uhr

CERTIFICATIONS

Our company holds the following certificates:

WEEELABEX

To fullfil high quality demands as well as branch-specific standards for electronics recycling, ALKU has successfully passed the voluntary WEEELABEX audit and will also perform required future repeat audits.

WEEELABEX (WEEE LABel of EXcellence) is short for a co-funding project from the EU to develop a Europe-wide standard for the auditing of recyclers of waste electrical and electronic equipment.

The WEEELABEX certification specifies recycling of the single device groups and their specific properties. With this alignment, WEEELABEX regulations focus on operational implementation, whereas WEEE-Directive primarily defines the legal framework. The requirements are described in three documentations – collection, logistics and treatment of old electrical and electronical equipment. Members of the WEEELABEX-Organization are various service providers and associations of producers for electronic and electrotechnical products. They assume certification according to WEEELABEX-standard for their customers and members.

So far the standard is valid for members of the European WEEE-forum (nearly 40 collection and recycling systems) as well as for Dutch recycling companies. In Germany there is no legal obligation to obtain a certification according to a certain standard so far.

In the accredited WEEELABEX certification system meanwhile all previously published CENELEC standards have been fully implemented according to EN 50625.

Download WEEELABEX certificate


Specialist disposal company

The term specialist disposal company is legally defined in Article 2 of the Ordinance on Specialist Disposal Companies.

It is only companies which are especially qualified and fulfil defined prerequisites which may become specialised waste management companies within the meaning of the Ordinance. The company must

  • collect, transport, store, treat, recover, dispose of, trade or act as an intermediary for waste, commercially or within the framework of commercial enterprises or public institutions;
  •  be able to carry out one or more of these activities independently on the strength of its organisation, workforce and technical equipment and
  • fulfil the requirements named in the Ordinance pertaining to organisation, equipment and activity, as well as to reliability and specialist expertise of the owner and of the persons employed in the company, with regard to one or more of these activities.

The use of the term “specialist disposal company” is not allowed if the company does not possess the necessary certificate. This must be a valid monitoring certificate of a recognised technical surveillance organisation or waste management association according to § 56 (“KrWG”).

Download the certificate "Specialist disposal company"

Wie wird ein Unternehmen Entsorgungsfachbetrieb?
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The company concludes a monitoring agreement, which includes the intended scope of certification, with a technical surveillance organisation or an officially-acknowledged waste disposal association. The monitoring agreement requires the approval of the supreme state authority public authority responsible for waste management, at the main location either of the technical surveillance organisation, or respectively of the public authority which the latter designated; after consent is issued the expert carries out the audit of the company annually and issues the certificate, in so far as no deviations from the requirements are ascertained.

Vorteile für Sie als Kunde:
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Die Entsorgung gefährlicher Abfälle gestaltet sich
  • einfacher
  • kostengünstiger
  • und zeitlich flexibler (keine Wartezeiten)
Zur Überwachung der Entsorgung von gefährlichen Abfällen (bis 31. Januar 2007: besonders überwachungsbedürftigen Abfällen) ist ein Entsorgungsnachweis zur Vorabkontrolle der Zulässigkeit der Entsorgung auszustellen. Ein Entsorgungsfachbetrieb gilt als besonders zuverlässig und qualifiziert und erhält nach Vorlage des Zertifikates bei der zuständigen Behörde eine Privilegierung. Diese können auf den Entsorgungsnachweis mit Behördenbestätigung verzichten und diesen durch eine Nachweiserklärung im Anzeigeverfahren ersetzen. Der Betrieb ist besonders zuverlässig und qualifiziert Durch das Zertifikat können Sie sich schnell einen Überblick über die genehmigten und zertifizierten Abfallarten und Tätigkeiten verschaffen. Sie sehen was der Entsorgungsfachbetrieb kann und darf -> Vereinfachung der Einhaltung Ihrer Sorgfaltspflicht! Verbesserung durch Optimierung von Abläufen und Reduzierung des Risikos
  • Sicherstellung von Abläufen beim Handling der Abfälle durch Schulung der Mitarbeiter (Fachkompetenz und Qualifikation)
  • Erhöhung der Transparenz bei den einzelnen Vorgängen (Betriebstagebuch)
  • Verringerung von Risiken (Organisationsverschulden)
Steigerung der Qualität und Erhöhung der Kundenfreundlichkeit
  • Absolute Rückverfolgbarkeit der Abfälle über das Betriebstagebuch bzw. das Register für gefährliche und nicht gefährliche Abfälle
  • Die jährliche Prüfung des Sachverständigen führt zu einer Vorbeugung gegen eine gewisse „Betriebsblindheit"
  • Kompetente Auskünfte und Beratung der Kunden
Vorteile für den Entsorgungsfachbetrieb:
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Vereinfachung im Handling direkt über die Gesetzgebung.

Privilegiertes Verfahren bei der Nachweisführung

Zur Überwachung der Entsorgung von gefährlichen Abfällen ist ein Entsorgungsnachweis zur Vorabkontrolle der Zulässigkeit der Entsorgung auszustellen. Ein Entsorgungsfachbetrieb gilt als besonders zuverlässig und qualifiziert und erhält mit Vorlage des Zertifikates bei der zuständigen Behörde eine Privilegierung, d.h. er kann auf den Entsorgungsnachweis mit Behördenbestätigung verzichten und diesen durch eine Nachweiserklärung im Anzeigeverfahren ersetzen, soweit der Abfallentsorger für die von ihm betriebene Abfallentsorgungsanlage und dort durchzuführende Behandlung, stoffliche oder energetische Verwertung, Lagerung oder Ablagerung als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert ist. Dies bedeutet auch eine Einsparung bei den Behördengebühren. Weitere Vorteile sind Verbesserung durch Optimierung von Abläufen und Reduzierung des Risikos
  • Sicherstellung von Abläufen beim Handling der Abfälle durch Schulung der Mitarbeiter (Fachkompetenz und Qualifikation)
  • Erhöhung der Transparenz bei den einzelnen Vorgängen (Betriebstagebuch)
  • Verringerung von Risiken (Organisationsverschulden)
Steigerung der Qualität und Erhöhung der Kundenfreundlichkeit
  • Absolute Rückverfolgbarkeit der Abfälle über das Betriebstagebuch (gefährliche und nicht gefährliche Abfälle)
  • Die jährliche Prüfung des Sachverständigen führt zu einer Vorbeugung gegen eine gewisse „Betriebsblindheit“
  • Kompetente Auskünfte und Beratung der Kunden
Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit    
  • Durch das Verwendungsverbot werden die zertifizierten Betriebe besonders geschützt und genießen hierdurch Wettbewerbsvorteile
  • Öffentliche Auftraggeber stellen in Ausschreibungen von öffentlichen Aufträgen besondere Qualifikations-Anforderungen an die Bewerber. Hierzu gehört in der Kreislaufwirtschaft regelmäßig der Entsorgungsfachbetrieb.

Primary Treatment Facility (ElektroG)

Each enterprise which begins treating WEEE (waste electrical and electronic equipment) must be certified to do so according to the Electrical and Electronic Equipment Act (“ElektroG”). According to the Act, in this phase the separation and removal of WEEE or also the removal of cables is only legal when performed by certified primary-treatment facilities: otherwise it is illegal.

The operator of a facility in which the primary treatment is taking place must have the facility certified annually by an expert. A certificate may only be issued if the facility is technically suitable and, at the facility, all primary data necessary for the calculation and proof of recycling quotas, up to and including the recycler, are documented in an readily-comprehensible manner. The certificate has a maximum validity period of 18 months. The operator shall be given a deadline, not exceeding three months, for fulfilling the prerequisites for the certificate to be issued by the expert. 

Therefore ALKU GmbH is not only a specialised waste management company, but also a certified primary-treatment facility for WEEE according to the Electrical and Electronic Equipment Act (“ElektroG”).

Wie definieren sich Elektro- und Elektronikgeräte(-altgeräte)?
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Elektro- und Elektronikgeräte im Sinne des ElektroG sind Geräte, die für den Betrieb mit Wechselspannung von höchstens 1 000 Volt oder Gleichspannung von höchstens 1 500 Volt ausgelegt sind und zu ihrem ordnungsgemäßen Betrieb von elektrischen Strömen oder elektromagnetischen Feldern abhängig sind oder der Erzeugung, Übertragung und Messung von elektrischen Strömen und elektromagnetischen Feldern dienen (weitere Begriffsbestimmungen gem. § 3 ElektroG)
Welche Gerätekategorien werden unterschieden?
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Das ElektroG gilt für sämtliche Elektro- und Elektronikgeräte. Sie sind in die folgenden Kategorien unterteilt:
  1. Wärmeüberträger,
  2. Bildschirme, Monitore und Geräte, die Bildschirme mit einer Oberfläche von mehr als 100 Quadratzentimetern enthalten,
  3. Lampen
  4. Geräte, bei denen mindestens eine der äußeren Abmessungen mehr als 50 Zentimeter beträgt (Großgeräte),
  5. Geräte, bei denen keine der äußeren Abmessungen mehr als 50 Zentimeter beträgt (Kleingeräte), und
  6. kleine Geräte der Informations- und Telekommunikationstechnik, bei denen keine der äußeren Abmessungen mehr als 50 Zentimeter beträgt.
Der Begriff der Sammelgruppen und ihre Zuordnung:
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Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger stellen die von den Herstellern oder im Fall der Bevollmächtigung nach § 8 von deren Bevollmächtigten abzuholenden Altgeräte an von ihnen eingerichteten Übergabestellen in folgenden Gruppen in geeigneten Behältnissen unentgeltlich bereit:
Gruppe 1: Wärmeüberträger,
Gruppe 2: Bildschirme, Monitore und Geräte, die Bildschirme mit einer Oberfläche von mehr als 100 Quadratzentimetern enthalten,
Gruppe 3: Lampen,
Gruppe 4: Großgeräte,
Gruppe 5: Kleingeräte und kleine Geräte der Informations- und Telekommunikationstechnik,
Gruppe 6: Photovoltaikmodule.

Was heißt Erstbehandlung?
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Erstbehandlung beschreibt die erste Behandlung von Altgeräten, bei der die Altgeräte zur Wiederverwendung vorbereitet oder von Schadstoffen entfrachtet und Wertstoffe aus den Altgeräten separiert werden, einschließlich hierauf bezogener Vorbereitungshandlungen. Die Erstbehandlung umfasst auch die Verwertungsverfahren R 12 und R 13 nach Anlage 2 zum Kreislaufwirtschaftsgesetz. Die zerstörungsfreie Entnahme von Lampen und Altbatterien und Altakkumulatoren, die nicht vom Altgerät umschlossen sind gilt nicht als Erstbehandlung.

Work safety - SCC* certification

According to the SCC rules and standards ALKU GmbH received the Safety Certificate Contractor (SCC*) certification in regard to the labour protection management system by the PÜG (Prüf- und Überwachungsgesellschaft - a testing and inspection company).

In addition to our certifications 'Waste Management Company' according to the Ordinance on Specialised Waste Management Companies (EfbV) and 'Primary Treatment Facility' according to the German Electrical Equipment Act (ElektroG), we are able to prove that we have integrated an effective system for safety, health and environmental protection (SHE) and thus meet the stringent safety standards.

Especially for sensitive areas such as transformer disassembly it is most important that also external companies meet the specific safety requirements of the customer to guarantee a smooth production and correct handling. With our SCC* certification we ensure a safe and reliable execution of technical services by a team of trained and professional staff.

Download the SCC* certificate

Was ist SCC?
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Das SCC (Sicherheits Certifikat Contraktoren) ist ein Verfahren, das Managementsysteme zur Arbeitssicherheit unter Berücksichtigung von relevanten (Arbeits-)Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutzaspekten (SGU) zertifiziert. Es behandelt sowohl den eigentlichen Zertifizierungsprozess als auch die Anforderungen, die an alle daran Beteiligten gestellt werden.
In der deutschen Industrie werden Kontraktoren für technische Dienstleistungen eingesetzt. Die Kontraktoren sind Unternehmer, die auf Grund eines Dienst- oder Werkvertrages für ihren Auftraggeber bestimmte technische Dienst- oder Werkleistungen erbringen. Durch ihr Firmenmanagement und durch das Verhalten ihrer Mitarbeiter wirken die Kontraktoren wesentlich auf den Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz-(SGU)-Standard ihrer Auftraggeber und damit auch auf deren Qualitätsstandards ein. Aus diesem Grunde prüfen die Unternehmen der Industrie die SGU-Management-Systeme der Kontraktoren. 
Ausbildung von Führungskräften und Mitarbeitern
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Ein wesentlicher Bestandteil des SCC sind die Forderungen, die an die Ausbildung von Mitarbeitern und Führungskräften der Kontraktorenfirmen gestellt werden. Um einen einheitlichen Ausbildungsstandard zu gewährleisten, wurden Ausbildungsinhalte, Ausbildungszeiten und Prüfkriterien verbindlich festgelegt.

Bei Einsatz der Mitarbeiter im Inland ist diese Forderung bei Einhaltung des Dok. 016 erfüllt, d. h. Schulung und Prüfung kann unternehmensintern durchgeführt werden, wenn mit der Durchführung eine Person beauftragt wird, die die Qualifikation zur Fachkraft für Arbeitssicherheit nachweisen kann.
Die Ausbildung der Führungskräfte kann unternehmensintern, durch externe Schulungsorganisationen oder im Selbststudium vorgenommen werden. Die Prüfung hingegen darf nur durch eine von DAkkS-akkreditierten Personalzertifizierungsstellen (Scope Operativ tätiges Personal im SGU-Bereich) abgenommen werden (Dok. 017).
Was versteht man unter DGMK und DAkkS?
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Die DGMK Deutsche Wissenschaftliche Gesellschaft für Erdöl, Erdgas und Kohle e.V. fungiert im Bereich SCC als "Normensetzer". Die DGMK ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Hamburg. Die DAkkS - Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH ist seit 01.01.2010 in Deutschland die nationale Akkreditierungsstelle gemäß EU-Verordnung 765/2008. Die DAkkS ist u.a. in die Rechtsnachfolge der TGA - Trägergemeinschaft für Akkreditierung – German Association for Accreditation GmbH getreten. Der DAkkS obliegt die Akkreditierung von Zertifizierungsstellen für das SCC-Zertifizierungsprogramm.
Vorteile des SCC
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  • Das SCC ist so aufgebaut, dass es von allen Industriezweigen ohne Probleme übernommen werden kann
  • Es handelt sich um ein System, welches die Möglichkeit eröffnet, das SGU-Verhalten der in der Großindustrie beschäftigten Kontraktunternehmen positiv zu beeinflussen.
  • Verständigungsschwierigkeiten zwischen den Vertragspartnern werden durch vergleichbare Managementsysteme vermieden.
  • Der bereits jetzt sehr hohe SGU-Standard der Mineralölindustrie sowie anderer Industriezweige kann weiter angehoben werden.
  • Die Kosten beider Vertragspartner können gesenkt werden, da die Zeiten störungsfreien Betriebs steigen und aufwendige Auditierungen diverser Auftraggeber entfallen.
  • Das SCC kann gemeinsam mit anderen Zertifikaten (z. B. DIN EN ISO 9001:2000 oder DIN EN ISO 14001:2006) erworben werden.
  • Die Ausfallzeiten von Maschinen und Anlagen werden reduziert.
  • Die Praxis zeigt, dass die Steigerung des Sicherheitsbewußtseins der Mitarbeiter die Unfallhäufigkeit reduziert und somit die finanzielle Belastung der Betriebe senkt.
  • Die Rechtssicherheit wird deutlich gesteigert.
  • Mit dem Erwerb des SCC werden Wettbewerbsvorteile erreicht.

Permit according to the Federal Immission Control Act

With regard to its operating facility at Hans-Böckler-Strasse 6 in Maxhütte-Haidhof, ALKU GmbH possesses a permit according to the Federal Immission Control Act, (“BImSchG”), for the establishment and operation of a facility for the temporary storage of ferrous and non-ferrous waste materials, for the treatment of non-ferrous waste materials, as well as for the temporary storage and treatment of hazardous and non-hazardous waste materials, particularly WEEE (waste electrical and electronic equipment).

The permit is issued according to Article 6, Paragraph 1, German Federal Immission Control Act (“BImSchG”), when the prerequisites contained in the Act are fulfilled.

Within the scope of the application and the checking of the application by the authorised bodies, ALKU GmbH demonstrated that, subject both to establishing the facility in accordance with the application, and to operating the facility in accordance with the regulations, and also conforming to the ancillary provisions determined in the notification, it is ensured that the obligations of the operator are fulfilled: these obligations are pursuant to Article 5, Federal Immission Control Act  “BImSchG”);  and to the statutory ordinances based on Article 7 of the Federal Immission Control Act (“BImSchG”).

This applies in particular with respect to preventive care and protection against damaging effects on the environment. Neither do other regulations in public law or issues of personal protection at the workplace constitute an obstacle to the intended activities.

With regard to an installation requiring a permit in terms of the Federal Immission Control Act (“BImSchG”), it is examined at the outset whether this installation can be operated in accordance with the regulations, i.e. in conformity with operators’ obligations! The permit is only issued if it can!!

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Immissionsschutz?
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Unter Immissionsschutz wird die Gesamtheit der Bestrebungen, Immissionen auf ein für Mensch und Umwelt langfristig verträgliches Maß zu begrenzen, zusammengefasst. Im Zusammenhang mit gesetzlichen Umweltschutzvorschriften und darauf beruhenden Maßnahmen werden unter Immissionen "auf Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter einwirkende Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen" verstanden (so die gesetzliche Definition im deutschen Bundes-Immissionsschutzgesetz). Hauptinstrument des Immissionsschutzes in Deutschland ist das Bundes-Immissionsschutzgesetz und seine über 30 Verordnungen. Der Zweck dieses Gesetzes ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen. Soweit es sich um genehmigungsbedürftige Anlagen handelt, dient dieses Gesetz auch
  • der integrierten Vermeidung und Verminderung schädlicher Umwelteinwirkungen durch Emissionen in Luft, Wasser und Boden unter Einbeziehung der Abfallwirtschaft, um ein hohes Schutzniveau für die Umwelt insgesamt zu erreichen
  • dem Schutz und der Vorsorge gegen Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen, die auf andere Weise herbeigeführt werden.
Welche Anlagen sind genehmigungsbedürftig?
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Genehmigungserfordernis (§ 4 BImSchG) Die Errichtung und der Betrieb von Anlagen, die auf Grund ihrer Beschaffenheit oder ihres Betriebs in besonderem Maße geeignet sind, schädliche Umwelteinwirkungen hervorzurufen oder in anderer Weise die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft zu gefährden, erheblich zu benachteiligen oder erheblich zu belästigen, sowie von ortsfesten Abfallentsorgungsanlagen zur Lagerung oder Behandlung von Abfällen bedürfen einer Genehmigung. Die Bundesregierung bestimmt nach Anhörung der beteiligten Kreise durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die Anlagen, die einer Genehmigung bedürfen (genehmigungsbedürftige Anlagen). Genehmigungsbedürftige Anlagen werden in Abhängigkeit von den dort im Einsatz befindlichen Stoffen und Mengen im Anhang 1 zur 4. BImSchV in 10 Kategorien unterteilt: 1 Wärmeerzeugung, Bergbau, Energie
2 Steine und Erden, Glas, Keramik, Baustoffe
3 Stahl, Eisen und sonstige Metalle einschließlich Verarbeitung
4 Chemische Erzeugnisse, Arzneimittel, Mineralölraffination und Weiterverarbeitung
5 Oberflächenbehandlung mit organischen Stoffen
6 Holz, Zellstoff
7 Nahrungs-, Genuss- und Futtermittel, landwirtschaftliche Erzeugnisse
8 Verwertung und Beseitigung von Abfällen und sonstigen Stoffen
9 Lagerung, Be- und Entladen von Stoffen und Gemischen
10 Sonstige Anlagen Zu den im Anhang genannten Anlagentypen finden sich in Spalte C die Angaben zur Verfahrensart der jeweiligen Genehmigung. Diese unterscheiden sich in G: Genehmigungsverfahren gemäß § 10 BlmSchG (mit Öffentlichkeitsbeteiligung) sowie V: Vereinfachtes Verfahren gemäß § 19 BlmschG (ohne Öffentlichkeitsbeteiligung). Spalte d gibt an, ob es sich um eine IE-Anlage gemäß Art. 10 der Richtlinie 2010/75/EU handelt (EU-Richtlinie zu Industrieemissionen). Dieser Anhang beinhaltet ebenfalls Anlagen zur Verwertung und Beseitigung von Abfällen und sonstigen Stoffen unter Nr. 8, d.h. die Errichtung und der Betrieb dieser Anlagen (sofern diese im Anhang zur 4.BImSchV gelistet sind und die dort angegebenen Mengenschwellen überschritten werden), darf erst nach dem Vorliegen einer entsprechenden immissionsschutzrechtlichen Genehmigung (Bescheid der zuständigen Behörde) erfolgen. Diese Genehmigung besitzt Konzentrationswirkung und beinhaltet auch weitere Genehmigungen, die für die Errichtung und den Betrieb der Anlage erforderlich sind (z.B.: Baugenehmigung).
Wie kann die Genehmigung erteilt werden?
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Die Genehmigung ist nach § 6 BImSchG Abs. 1 zu erteilen, wenn die dort genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Genehmigungsvoraussetzungen (§ 6 BImSchG) (1) Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn 1. sichergestellt ist, dass die sich aus § 5 und einer auf Grund des § 7 erlassenen Rechtsverordnung ergebenden Pflichten erfüllt werden. 2. andere öffentlich-rechtliche Vorschriften und Belange des Arbeitsschutzes der Errichtung und dem Betrieb der Anlage nicht entgegenstehen. Pflichten der Betreiber genehmigungsbedürftiger Anlagen (§ 5 BImSchG) (1) Genehmigungsbedürftige Anlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass zur Gewährleistung eines hohen Schutzniveaus für die Umwelt insgesamt 1. schädliche Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft nicht hervorgerufen werden können; 2. Vorsorge gegen schädliche Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen getroffen wird, insbesondere durch die dem Stand der Technik entsprechenden Maßnahmen; 3. Abfälle vermieden, nicht zu vermeidende Abfälle verwertet und nicht zu verwertende Abfälle ohne Beeinträchtigung des Wohls der Allgemeinheit (LAI-Muster-VwV) beseitigt werden; Abfälle sind nicht zu vermeiden, soweit die Vermeidung technisch nicht möglich oder nicht zumutbar ist; die Vermeidung ist unzulässig, soweit sie zu nachteiligeren Umweltauswirkungen führt als die Verwertung; die Verwertung und Beseitigung von Abfällen erfolgt nach den Vorschriften des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes und den sonstigen für die Abfälle geltenden Vorschriften; 4.    Energie sparsam und effizient verwendet wird.